Paypal-Nutzer im Visier von Betrügern

von Redaktion

Gauner wollen an die Paypal-Daten kommen. © dpa

Zum Bezahlen haben viele auf ihrem Android-Smartphone Paypal mit Google Pay verknüpft. Die Möglichkeit dazu endet aber am 31. März. In diesem Kontext könnte eine Paypal-Phishing-Kampagne, vor der die Verbraucherzentralen warnen, eine große Bedrohung darstellen: Sollten Empfänger von anstehenden Änderungen gehört haben, könnten sie die Phishing-Mail vorschnell fälschlich für echt halten. In den Phishing-Mails, die vom Design her offiziellen Nachrichten des Bezahldienstes täuschend echt nachempfunden sind, wird behauptet: „Ihre Karte wurde aus Ihrem Paypal-Konto entfernt“, es seien keine Transaktionen mehr möglich, man solle seine „Kreditkartendaten aktualisieren“.

Das ist frei erfunden, weshalb die Verbraucherschützer dringend raten, die Nachricht zu ignorieren und unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. Denn wer dem „Aktualisieren“-Link folgt, läuft Gefahr, am Ende seine Paypal-Zugangsdaten preiszugeben. Fakt ist: An einer bestehenden Verknüpfung von Paypal in der Google Wallet ändert sich nichts, so lange man diese nicht selbst entfernt, sein Telefon zurücksetzt oder gar das Smartphone wechselt.

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