Felbermayr neuer Wirtschaftsweiser
Berlin – Der österreichische Wirtschaftswissenschaftler Gabriel Felbermayr ist in den Rat der Wirtschaftsweisen berufen worden. Der Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung folgt auf die Ökonomin Ulrike Malmendier. Dass das Mandat von Malmendier nicht verlängert wurde, hatte für Kritik gesorgt. Innerhalb der Bundesregierung hatte die SPD sich für eine Verlängerung ausgesprochen. Die Union war offenbar dagegen.
Microsoft-Konkurrenz aus Europa
Berlin – Europäische Tech-Unternehmen wollen eine Alternative zu Microsoft Office schaffen. Unter der Federführung der Branchengrößen Ionos und Nextcloud wurde eine Initiative vorgestellt, die eine eigene Office-Suite namens „Euro-Office“ entwickelt.
Henkel kauft Pflegemarke Olaplex
Hamburg – Der Henkel-Konzern mit Konsumgütermarken wie Persil oder Schwarzkopf will für 1,4 Milliarden Dollar die US-Haarpflegemarke Olaplex kaufen. „Henkel hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von 100 Prozent der Anteile an der Premium-Haarpflegemarke Olaplex“ zu einem Angebotspreis von 2,06 Dollar pro Aktie „unterzeichnet“, erklärte der Konzern.
Oft kein Mindestlohn in der Landwirtschaft
Frankfurt – Überlange Arbeitstage von bis zu 16 Stunden und schlechte Unterkünfte: Nach wie vor stellt die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Missstände bei den Arbeitsbedingungen der Saisonarbeiter fest. Obwohl der Mindestlohn formal gezahlt werde, komme bei den Arbeitskräften oft nur ein Bruchteil davon an. So gebe es rechtswidrige Abzüge, bei denen Kautionen grundlos einbehalten würden. Die Arbeitskräfteberater hätten auch von unzulässigen Vertragsstrafen erfahren oder davon, dass den Arbeitern Kosten für Arbeitsgeräte wie Messer oder für die persönliche Schutzausrüstung vom Lohn abgezogen werde.
BYD meldet Gewinnrückgang
Hongkong – Der chinesische Autobauer BYD hat im vergangenen Jahr weniger Gewinn gemacht. Der Nettogewinn fiel 19 Prozent niedriger aus als im Vorjahr, wie aus am Freitag in Hongkong eingereichten Börsenunterlagen hervorgeht. BYD ist der weltweit größte E-Autohersteller. Der chinesische Markt ist jedoch sehr hart umkämpft, BYD setzt deshalb zunehmend auf sein Auslandsgeschäft. Der Konzern war jahrelang stark gewachsen.