Europäer halten Geld zusammen

von Redaktion

Der Iran-Krieg beeinflusst zunehmend das Konsumverhalten in Europa. Über steigende Kosten für Energie, Düngemittel und Logistik wirkt sich der Konflikt direkt auf europäische Haushalte aus, wie aus der Auswertung des Marktforschungsinstituts YouGov hervorgeht. Dies zwinge Verbraucher zu strategischerem Einkaufen.

Seit Beginn der Lebenshaltungskostenkrise im Jahr 2022 verharre die Preisvorsicht auf hohem Niveau. „Krisen und Kriege, wie der Iran-Konflikt oder der Ukraine-Krieg, verstärken strukturelle Veränderungen im europäischen Konsumgütermarkt“, sagte Stefan Lohmann von YouGov. „Aktuell steigende Kosten treffen auf ein Konsumumfeld, das bereits durch anhaltende Inflation geprägt ist.“ Verbraucher reagierten darauf nicht mit abruptem Verzicht, sondern mit einer zunehmend differenzierten und selektiven Steuerung ihres Einkaufsverhaltens. Gleichzeitig zeige sich, dass die Belastung bei vielen bereits im Alltag angekommen sei (s. Grafik).

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