IN KÜRZE

von Redaktion

Zahl der Firmenpleiten erneut gestiegen

Wiesbaden – Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist zu Beginn des laufenden Jahres moderat gestiegen. 1919 beantragte Unternehmensinsolvenzen zählten die Amtsgerichte im Januar und damit 4,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Angaben mitteilte. Im Dezember war noch ein Anstieg der Fälle um fast 14 Prozent verzeichnet worden. Besonders betroffen im Januar: Gastgewerbe, Verkehr, Lagerei und Bau.

Lebenshaltungskosten größte finanzielle Sorge

Stuttgart – Steigende Lebenshaltungskosten sind nach einer Umfrage der Allianz die größte finanzielle Sorge in der deutschen Bevölkerung. Das sagten 57 Prozent der 1000 Befragten. Auffällig: Besorgter als Niedrigverdiener sind demnach diejenigen mit mittleren oder hohen Einkommen. Nur knapp jeder Fünfte (19 Prozent) glaubt, bereits genügend Geld für das Alter zurückgelegt zu haben. Ein Drittel räumte ein, keine Vorstellung zu haben, wie viel Geld sie für einen auskömmlichen Ruhestand eigentlich benötigen werden. Die Sorgen sind in allen Bereichen bei Frauen größer als bei Männern.

Weniger neue Ausbildungsverträge

Wiesbaden – In Deutschland haben 2025 erneut weniger Auszubildende als im Vorjahr eine duale Berufsausbildung begonnen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden nach vorläufigen Ergebnissen 461.800 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, das waren 13.300 (2,8 Prozent) weniger als 2024. Damit habe sich 2025 der „leichte Rückgang der Neuabschlüsse aus dem Jahr 2024“ fortgesetzt, so das Statistikamt.

1,3 Milliarden Euro für deutsche Moore

Brüssel – Deutschland darf in den kommenden Jahren 1,3 Milliarden Euro in die Wiedervernässung von Mooren stecken. Die EU genehmigte ein Hilfsprogramm für Landbesitzer und Bauern, mit dem trockengelegte Torfmoore wiederbelebt und damit wieder zu Kohlendioxid-Speichern werden sollen. Die Gebiete sollen landwirtschaftlich nutzbar bleiben.

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