Terminal Frankfurt fast im Zeit- und Kostenrahmen

von Redaktion

Abflug: Für die ersten Abfertigungen eines Linienflugs am heutigen Donnerstag stehen die chinesischen Gesellschaften China Eastern und China Southern im Flugplan. © afp

Passagiere kommen weiterhin in den beiden Bahnhöfen am Terminal 1 an. Wer weiter zum Terminal 3 will, muss in die neue, kostenlose Skyline-Bahn steigen. © dpa

Bunte Passagen: Bis Sommer sollen die Fluggesellschaften in das Terminal 3 umziehen, die bislang am sanierungsbedürftigen Terminal 2 beheimatet waren, zum Beispiel Air France und Emirates. © afp

Frankfurt – Am Frankfurter Flughafen hat die Betreibergesellschaft Fraport ein drittes Passagierterminal eröffnet. Das vier Milliarden Euro teure Projekt sei ein starkes Zeichen für den Luftverkehr und belege die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, erklärte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) beim Festakt. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) erklärte: „Dieses Terminal zeigt, was in unserem Land möglich ist. Unser Staat ist nicht dysfunktional, hier steht der Gegenbeweis.“ Geplant waren beim Spatenstich vor gut zehn Jahren Baukosten zwischen 2,5 und 3 Milliarden Euro sowie eine Eröffnung im Jahr 2022. Dies hat sich vor allem wegen der Covid-Pandemie verzögert. Mit den zunächst drei Flugsteigen können jährlich rund 19 Millionen Passagiere abgefertigt werden. Mit dieser Zahl hätte das Terminal 3 im vergangenen Jahr die allermeisten deutschen Flughäfen hinter sich gelassen. Nur Frankfurt selbst, München, Berlin und Düsseldorf haben mehr Gäste gezählt.DPA

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