Ärzte wollen Schnaps-Verkauf in Supermärkten verbieten lassen

von Redaktion

Für Tankstellen wollen die Ärzte ebenfalls ein Verkaufs-Verbot. © Smarterpix

Hannover – Der Marburger Bund will, dass Schnaps nur noch in „lizenzserten und spezialisierten“ Shops verkauft wird. „Supermärkte, Tankstellen und Kioske sollen keinen hochprozentigen Alkohol mehr anbieten dürfen“, forderte die 147. Hauptversammlung des größten deutschen Ärzteverbandes am Sonntag in Hannover. Jährlich wird in Deutschland laut Spirituosen-Verband Schnaps für insgesamt fünf Milliarden Euro verkauft. Die Ärztevertreter sehen Alkoholkonsum als eines der größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken. Deshalb müsse der Zugang zu besonders harten Getränken strenger reglementiert werden.

Der Marburger Bund unterstützt außerdem die Initiative des Gesundheitsministeriums, das „begleitete Trinken“ abzuschaffen. Bisher dürfen Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren Bier, Wein und Sekt trinken, sofern es eine sorgeberechtigte Person erlaubt.HÖSS

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