IN KÜRZE

von Redaktion

Chinas Außenhandel wächst deutlich

Peking – Chinas Außenhandel hat im April trotz des laufenden Iran-Konflikts und der Belastungen für die Weltwirtschaft mit deutlich gestiegenen Exporten und Importen überrascht. Wie die Zollbehörde in Peking mitteilte, stieg der Wert der Ausfuhren in US-Dollar berechnet um 14,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Importe legten demnach um 25,3 Prozent zu. Unterm Strich blieb ein Handelsüberschuss von 84,82 Milliarden Dollar (knapp 72 Milliarden Euro).

Inlandstourismus deutlich gewachsen

München – Die Zahl der Übernachtungen inländischer Gäste in deutschen Beherbergungsbetrieben hat im März deutlich zugelegt. Sie stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,8 Prozent auf 28,3 Millionen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste sank demnach um 0,4 Prozent auf 5,2 Millionen. Unsicherheit und durch den Irankrieg steigende Kerosinpreise gelten als eine Ursache.

Mehr Wärmepumpen als Gasthermen verkauft

Berlin – Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft. Rund 299.000 Wärmepumpen wurden verkauft, wie die bundeseigene Deutsche Energieagentur (Dena) am Montag mitteilte. Ihr Marktanteil stieg damit von 27 Prozent im Vorjahr auf 48 Prozent oder 299.000 Anlagen. Gasheizungen kamen demnach noch auf 44 Prozent.

EU will Industrie bei CO2-Kosten entlasten

Brüssel – Im Zuge von Änderungen am europäischen CO2-Preissystem plant die EU-Kommission ein Milliardengeschenk an die Stahl- und Chemieindustrie. Die Kommission schlug am Montag Bezugswerte vor, die der Industrie im Vergleich zu früheren Entwürfen in den kommenden fünf Jahren Einsparungen in Höhe von vier Milliarden Euro verschaffen sollen. Insbesondere die deutsche Industrie setzt sich dafür ein. Der Hintergrund: Viele Industriebetriebe bekommen kostenlose CO2-Zertifikate, um vor günstigeren Importen aus Ländern ohne Treibhausgassteuer geschützt zu werden.

Märkte senken Kaffee-Preise

Köln – Kaffee wird etwas günstiger. Die großen Lebensmittelhändler senken erneut die Preise ihrer Eigenmarken. Die Produkte kosten seit dieser Woche 10 bis 50 Cent weniger als bisher. Eine Kilo-Packung Bohnen liegt – je nach Sorte – zwischen 10,49 und 11,49 Euro. 500 Gramm gemahlener Röstkaffee sind ab 4,79 Euro erhältlich. Dennoch sind die Preise höher als noch 2023: Grund dafür waren höhere Rohstoffpreise infolge von Trockenheit und schwachen Ernten. Experten sehen Kaffeepflanzen durch den Klimawandel unter Druck.

Artikel 11 von 11