Berlin – Etwa jeder neunte Mensch in Deutschland muss mit beengten Wohnverhältnissen zurechtkommen. 11,7 Prozent der Bevölkerung lebten 2025 in überbelegten Wohnungen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das Problem habe sich binnen fünf Jahren verschärft: 2020 lebten demnach noch 10,2 Prozent der Menschen hierzulande in Wohnungen, die für die Zahl der Personen zu wenig Zimmer hatten. Haushalte mit Kindern müssen laut Statistik besonders oft mit beengten Wohnungen zurechtkommen (17,6 Prozent). Bei Menschen in Haushalten ohne Kinder waren es nur 7,2 Prozent. Unter den Haushalten mit Kindern waren zudem Alleinerziehende und deren Kinder (29,6 Prozent) mit am stärksten betroffen.