US-Inflation auf Drei-Jahres-Hoch
Washington – Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs ist die Inflation in den USA auf den höchsten Stand seit drei Jahren gestiegen. Die Verbraucherpreise legten im April um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Arbeitsministerium berichtete. Das waren 0,6 Prozentpunkte mehr als im März. Die Inflation stieg damit auf den höchsten Stand seit Mai 2023.
Knaus Tabbert fährt wieder Gewinne ein
Jandelsbrunn – Beim Wohnwagenhersteller Knaus Tabbert gibt es nach zwei Verlustjahren Hoffnung auf bessere Zeiten: Im ersten Quartal schrieb das Unternehmen wieder schwarze Zahlen, wie der Vorstand mitteilte. Demnach erzielte das in Niederbayern ansässige Unternehmen in den ersten drei Monaten einen Nettogewinn von 3,8 Millionen Euro, ein Jahr zuvor waren es 4,7 Millionen Euro Verlust gewesen.
Zehn Jahre Haft für Cum-Ex-Drahtzieher
Bonn – Der frühere Cum-Ex-Drahtzieher Hanno Berger (75) muss wegen Steuerhinterziehung eine Haftstrafe von zehn Jahren verbüßen. Er war vom Bonner Landgericht und vom Landgericht Wiesbaden verurteilt worden. Nun wurden die von den beiden Gerichten verhängten Freiheitsstrafen zu einer Gesamtstrafe von zehn Jahren zusammengezogen. Berger sitzt bereits seit 2022 hinter Gittern. .
Ebay lehnt Angebot zur Übernahme ab
New York – Der Online-Marktplatz Ebay lehnt das 55 Milliarden US-Dollar schwere Übernahmeangebot des Videospiele-Händlers Gamestop ab. Das habe der Chairman von Ebay, Paul Pressler, in einem Brief an Gamestop geschrieben, berichtet die „New York Times“. Der Übernahmeplan sei „weder glaubwürdig noch attraktiv“.
Chips-Tüten in Japan ab Ende Mai in Grau
Tokio – Japans führender Chips-Hersteller Calbee stellt wegen Rohstoffmangels infolge des Iran-Kriegs das Design zahlreicher Verpackungen um: Seine orange-gelben Tüten für Kartoffelchips mit Seetang-Geschmack oder Sojasoßen-Butter-Geschmack sowie weitere Produkte gibt es ab Ende Mai vermutlich nur noch in Grau. In Japan stockt nach Medienberichten der Nachschub an Druckfarben.
Mahle schließt Standort in Niederbayern
Neustadt – Der Autozulieferer Mahle will seinen Standort im niederbayerischen Neustadt an der Donau mit 350 Beschäftigten schließen. Als Gründe nennt das Stuttgarter Unternehmen auslaufende Kundenaufträge, gleichzeitig rückläufige Marktentwicklungen sowie einen gestiegenen Kostendruck durch asiatische Wettbewerber. Laut IG Metall will sich die Belegschaft gegen die Schließung wehren.