Viele Selbstständige besorgt um Zukunft
München – Jeder Fünfte der selbstständigen Unternehmer in Deutschland ist laut einer Umfrage des Ifo-Instituts besorgt um die eigene wirtschaftliche Zukunft. 20,6 Prozent der Selbstständigen machten sich im April demnach Sorgen um die Existenz ihres Geschäfts – in der Gesamtwirtschaft habe das nur auf 8,1 Prozent der befragten Geschäftsleute und Unternehmen zugetroffen, teilte das Institut in München mit.
Rekord bei Kreuzfahrern
Hamburg – Die Zahl der Kreuzfahrtgäste in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf einen Rekord gestiegen. Rund 1,51 Millionen Urlauber starteten eine Hochseekreuzfahrt von einem deutschen Hafen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Zum Jahr zuvor entspricht das einer Zunahme um 4,1 Prozent. Die jüngsten Passagierzahlen liegen 13,5 Prozent über denen des Vor-Pandemie-Jahres 2019.
Windkraft-Flächen: Total plant Rückzieher
Hamburg – Der französische Energiekonzern TotalEnergies will laut einem Bericht von NDR und „Süddeutscher Zeitung“ aus Windparks in der Nord- und Ostsee aussteigen. TotalEnergies wolle bereits reservierte Flächen zurückgeben, berichteten die Medien. 2023 hatte TotalEnergies laut Bericht noch fast sechs Milliarden Euro für die Flächen geboten und 2024 noch mal mit fast zwei Milliarden Euro nachgelegt. Offshore Windparks werden seit einigen Jahren ohne Subventionen geplant und verkaufen den Strom direkt an Industriekunden. Ein erfolgreiches Projekt ist der Windpark Borkum Riffgrund 3 mit knapp einem Gigawatt Leistung, der 2026 ohne Pachtgebot und Subventionen in Betrieb ging.
BMW setzt für Wärme auf regionales Holz
Dingolfing – Der Autobauer BMW setzt seit dieser Woche auf Wärme aus Biomasse: In Dingolfing, dem größten BMW-Werk Europas, liefern künftig Hackschnitzel-Brennkessel mit einer Leistung von 15 Megawatt rund die Hälfte des Prozesswärmebedarfs. Die Anlage wird von den Firmen Bayernwerk Natur und den Stadtwerken Dingolfing betrieben. Das Holz stammt zum Teil aus ausrangierten Paletten aus der BMW-Logistik, aber auch aus Schnittresten regionaler Forstwirtschaft in maximal 60 Kilometer Umkreis.
Australien beschafft Kerosin in Peking
Canberra – Angesichts der knappen und teuren Versorgung mit Kerosin infolge des Iran-Kriegs hat sich Australien eine Lieferung aus China gesichert. Australiens Premier Anthony Albanese teilte mit, China werde im Juni 600.000 Barrel Kerosin liefern und damit das nationale Angebot verdoppeln. China hatte im vergangenen Jahr ein Drittel des Kerosins für den australischen Luftverkehr geliefert.