IN KÜRZE

von Redaktion

Klage wegen Bonus für Samsung-Mitarbeiter

Seoul – Nach dem Bonus-Deal zwischen Samsung und der Mehrheit der Beschäftigten zieht jetzt eine Minderheit der Arbeitnehmer vor Gericht: Eine Gewerkschaft, die etwa 13.000 Samsung-Beschäftigte vertritt, fordert die Aufhebung des Tarifabkommens, das den 78.000 Beschäftigten der Chip-Sparte Bonuszahlungen für dieses Jahr von 290.000 Euro pro Kopf sichert. Samsung hat insgesamt rund 125.000 Beschäftigte. Wer nicht in der Chip-Sparte arbeitet, bekommt nur rund 3450 Euro.

Florida: Chatbot von OpenAI eine Gefahr

Tallahassee – Der US-Bundesstaat Florida wirft der KI-Firma OpenAI in einer Klage vor, die Nutzer ihrer Software ChatGPT zu gefährden. Der Chatbot sei eine Bedrohung für die öffentliche Sicherheit, heißt es in der von Generalstaatsanwalt James Uthmeier eingereichten Klageschrift. Darin wird auf Fälle verwiesen, in denen ChatGPT eine tödliche Medikamentenkombination empfohlen und einen für tödliche Schüsse auf einem Universitätsgelände verantwortlichen Schützen vor dessen Tat beraten haben soll.

Stabile Auftragslage im Maschinenbau

Frankfurt – Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau hat im April einen stagnierenden Auftragseingang verzeichnet. Während aus dem Ausland preisbereinigt vier Prozent höhere Bestellungen eingingen als im Vorjahresmonat, brach die Inlandsnachfrage um sieben Prozent ein.

Ölpreise geben wieder etwas nach

London – Die Ölpreise haben Dienstag im frühen Handel etwas nachgegeben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent zur Lieferung im August fiel auf 94,12 Dollar. Das waren 0,91 Prozent weniger als am Vortag.

Google-Mutter stockt Kapital auf

New York – Der Google-Mutterkonzern Alphabet strebt eine Kapitalerhöhung von 80 Milliarden Dollar (knapp 69 Milliarden Euro) an. Damit solle der Ausbau der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) finanziert werden, kündigte der Konzern am Montag an. Zuletzt hatten mehrere große Tech-Unternehmen riesige Investitionen in KI angekündigt.

Milliarden-Aufträge für Rheinmetall

Düsseldorf – Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat nach eigenen Angaben ein Auftragspaket im Wert von 5,7 Milliarden Euro aus Rumänien erhalten. Entsprechende Verträgen seien bereits unterzeichnet. Es geht um „Aufträge zur Fertigung von Gefechtsfahrzeugen, Flugabwehrsystemen, Munition und Munitionskomponenten sowie vier Marineschiffen“. Demnach handelt es sich um das „größte internationale Auftragspaket der jüngeren Unternehmensgeschichte“.

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