Daimler Truck setzt auf Militär-Projekte
Stuttgart – Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck bündelt seine weltweiten Rüstungs-Aktivitäten unter der neuen Dachmarke Daimler Truck Defence und richtet sein Geschäft konsequent auf globales Wachstum aus. Daimler Truck sehe im Geschäft mit der Verteidigung einen klaren Wachstumstreiber der kommenden Jahre, hieß es laut Mitteilung. Ziel sei es, bis 2028 hier einen Umsatz von einer Milliarde Euro zu erreichen. Zum Vergleich: 2025 lag der Umsatz des Konzerns insgesamt bei 49,5 Milliarden Euro.
Kommunen gelingt Wärmeplanung
Berlin – Die Kommunen in Deutschland sind in Sachen Wärmeplanung auf einem guten Weg. „Die großen Kommunen in Deutschland werden es bis Mitte 2026 wirklich schaffen, ihre Wärmepläne abzuschließen. Das ist eine riesige Neuigkeit“, sagte der Leiter des Kompetenzzentrums Kommunale Wärmewende (KWW) in Halle, Robert Brückmann.
Investitions-Beauftragter sieht Ernüchterung
Berlin – Gut ein Jahr nach Antritt der Bundesregierung sieht der Investitionsbeauftragte von Kanzler Friedrich Merz, Martin Blessing, eine Enttäuschung bei Investoren. „Es ist eine gewisse Ernüchterung eingetreten, das will ich gar nicht bestreiten“, sagte der frühere Commerzbank-Chef dem „Handelsblatt“. „Mit dem Sondervermögen für Infrastruktur und den höheren Verteidigungsausgaben haben wir entscheidende Weichen gestellt, aber es wirkt nicht von heute auf morgen.“ Gleichzeitig hätten viele Investoren ein positives Bild der Bundesrepublik: Deutschland gelte als politisch stabil, habe als einziges G7-Industrieland das beste Kreditrating AAA und eine starke Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
Musk verbreitet Inhalte von Rechtsextremen
Belfast – Der Tech-Multimilliardär Elon Musk hat einer Erhebung zufolge in seinem Onlinedienst X Beiträge des rechtsextremen britischen Aktivisten Tommy Robinson sowie des Vorsitzenden der rechtsextremen Partei Restore UK, Rupert Lowe, millionenfach weiterverbreitet und dadurch die ausländerfeindlichen Proteste in Nordirland maßgeblich angeheizt. Forscher der Internet-Überwachungsorganisation Center for Countering Digital Hate (CCDH) berichteten, dass die Beiträge der beiden Briten und Musks zu Belfast zusammen mehr als 115 Millionen Aufrufe auf ihren Konten erzielten – 55 Prozent davon entfielen demnach auf Musk.