IN KÜRZE

von Redaktion

Die Spectrum-Rakete bleibt am Boden. © Isar Aerospace

Münchner fahren besonders oft BMW

Berlin – Ob München, Wolfsburg, Ingolstadt oder Köln: Autofahrer in Deutschland wählen oft ein an ihrem Heimatort produziertes Fahrzeug, wie eine Analyse des Vergleichsportals Verivox auf Basis von Versicherungsabschlüssen ergab. BMW hat seinen Sitz in München, hier ist der Anteil auch 70 Prozent höher als in Gesamtdeutschland, wie Verivox herausfand. Höher war sie nur in Stuttgart mit 77 Prozent. VW war demnach in Braunschweig und Göttingen besonders beliebt, Audi in Ingolstadt und Ford in Köln. Die Autobauer betrieben dort jeweils Werke.

Rekord bei Batterieproduktion

München – Angesichts der steigenden Zahl von Elektroautos ist die Produktion von Batterien in Deutschland auf Rekordniveau gestiegen. Die Herstellung sei 2025 um 11 Prozent auf den Höchststand von 8,1 Milliarden Euro geklettert, teilte der Verband der Elektro- und Digitalindustrie mit. Vor allem die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien wuchs kräftig um gut ein Viertel (plus 28 Prozent) auf 4,6 Milliarden Euro. Treiber sei die stark gestiegene Produktion von E-Autos in Deutschland und die hohe Nachfrage im Speichermarkt.

Isar Aerospace verschiebt Raketenstart erneut

Andoya – Das bayerische Raumfahrt-Start-up Isar Aerospace hat den geplanten zweiten Testflug seiner Trägerrakete zum vierten Mal verschoben. Grund war ein neuerliches technisches Problem, wie das Unternehmen auf seiner Webseite mitteilte. Demnach gab es eine Fehlfunktion in den Fluidsystemen. Ursprünglich war der zweite Testflug für Anfang dieses Jahres geplant, doch bereits im Januar, März und April waren die Startvorbereitungen dreimal abgebrochen worden.

GE soll Stromnetz in Venezuela reparieren

Caracas – Venezuela hat eine Vereinbarung mit dem US-Konzern General Electric (GE) zum Wiederaufbau des veralteten Stromnetzes des Landes unterzeichnet. Es handele sich um einen „historischen Schritt“, sagte die venezolanische Interimspräsidentin Delcy Rodríguez. Nach jahrelanger Vernachlässigung leiden weite Teile Venezuelas unter täglichen Stromausfällen, die bis zu zehn Stunden dauern können. Selbst die Hauptstadt Caracas ist davon nicht ausgenommen. 2007 hatte der damalige Präsident Hugo Chávez das Stromnetz verstaatlicht.

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