Belebung am Arbeitsmarkt bleibt aus

von Redaktion

München – Die Arbeitslosigkeit in Bayern stagniert auf vergleichsweise hohem Niveau. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Juni im Vergleich zum Mai um 630 auf 312.927, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Vor einem Jahr waren es 7220 Arbeitslose weniger. Die Arbeitslosenquote lag im Juni unverändert bei 4,0 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte höher als vor einem Jahr. Auch bundesweit blieb die Frühjahrsbelebung am deutschen Arbeitsmarkt schwach: Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juni im Vergleich zum Mai um 15.000 auf 2,936 Millionen gesunken. Die Arbeitslosenquote sank im gleichen Zeitraum um 0,1 Punkte auf 6,2 Prozent. „Die Arbeitslosigkeit sinkt nur wenig und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung setzt ihre leichte Abwärtstendenz fort“, sagte die Vorstandschefin der Bundesagentur, Andrea Nahles. Arbeitslosengeld erhielten im Juni laut Hochrechnung 1,052 Millionen Menschen, das sind 90.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldempfänger belief sich auf 3,804 Millionen. Das sind 104.000 weniger als vor einem Jahr.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert. Im Juni waren bei den Arbeitsagenturen 648.000 offene Stellen gemeldet, 16.000 mehr als vor einem Jahr.

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