Discounter senken ihre Kaffeepreise
München – Die Lebensmitteldiscounter Aldi und Norma haben die Kaffeepreise gesenkt. Mahlkaffee, Kaffeebohnen und weitere Produkte wie Kapseln und Kaffeepads der jeweiligen Eigenmarken kosten ab Mittwoch bis zu einen Euro weniger, wie die beiden Unternehmen am Morgen mitteilten. Auch Lidl vollzog ähnliche Preisschritte bei Kaffeeprodukten seiner Eigenmarken.
Proteste bei Mercedes gegen Sparkurs
Stuttgart – Die IG Metall ruft die Beschäftigten von Mercedes-Benz im Südwesten zu Protesten gegen die Verschärfung des Sparkurses auf. Demnach finden an diesem Freitag Kundgebungen an den Standorten Sindelfingen und Untertürkheim statt. Hintergrund ist eine Verschärfung des Sparkurses beim Stuttgarter Autobauer.
Nagel: Inflation immer noch zu hoch
Frankfurt – Nach Ansicht von Bundesbankpräsident Joachim Nagel sollte die Europäische Zentralbank (EZB) trotz des starken Ölpreisrückgangs Kurs halten. „Die Inflation ist immer noch zu hoch“, sagte Nagel der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ . Die EZB hatte im Juni erstmals seit fast drei Jahren die Leitzinsen angehoben, um ihrem Inflationsziel von 2,0 Prozent näher zu kommen. Nach gestern vorgelegten Zahlen sank die Teuerungsrate in der Eurozone im Juni auf 2,8 Prozent, nach 3,2 Prozent im Mai.
Google muss Klarna 1,3 Milliarden zahlen
Stockholm – Der US-Konzern Google soll einem Preisvergleichsportal des schwedischen Zahldienstes Klarna wegen der Bevorzugung seiner eigenen Preisvergleichsseite in den Suchergebnissen Schadenersatz zahlen. Das Gericht in Stockholm verurteilte Google zu einer Zahlung von 14,3 Milliarden Kronen (1,3 Mrd. Euro).
Schweden nehmen wieder Bargeld
Stockholm – Schweden ist Vorreiter in Sachen bargeldlose Gesellschaft. Doch jetzt gibt es eine kleine Rolle rückwärts: Seit gestern müssen Lebensmittelgeschäfte und Apotheken nach einer Gesetzänderung Bargeld annehmen. Damit will Schweden besser gegen technische Ausfälle gewappnet sein.
Siemens investiert in deutsche Werke
München – Siemens investiert 300 Millionen Euro in Hessen und will damit bis 2030 rund 700 neue Arbeitsplätze schaffen. In zwei Werken baut Siemens die Produktion von elektrischen Schaltanlagen aus.