Proteste bei Mercedes

von Redaktion

Beim schwäbischen Autobauer protestieren die Beschäftigten heute gegen den Sparkurs. Die Arbeiter von BMW und Audi und die bayerische IG Metall stellen sich hinter die bundesweiten Proteste. Das ist nicht nur Solidarität, denn auch im Freistaat steht die Branche unter Druck, gehen Jobs verloren. „Die unverblümten Angriffe gegen die Tarifverträge bei Mercedes sollen uns alle treffen“, sagt der Vorsitzende des Audi-Betriebsrats, Jörg Schlagbauer. „In einer Zeit von Absatzeinbrüchen, globalen Krisen und Konflikten“ versuchten die Verantwortlichen bei Mercedes „die Gunst der Stunde zu nutzen, um hier tarifpolitische Grenzlinien zu verschieben und die Belegschaften zu erpressen“, kritisiert er. Auch der BMW-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Martin Kimmich wird deutlich: „Wem heutzutage nichts anderes einfällt, als nach der 40-Stunden-Woche zu schreien, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt“, sagt er.DPA

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