IN KÜRZE

von Redaktion

Behörde: Ebay verletzt Nutzerrechte

Bonn – Die Handelsplattform Ebay verstößt nach Erkenntnissen einer Bundesbehörde gegen Nutzerrechte. Die Bundesnetzagentur teilte in Bonn mit, dass Ebay Vorgaben zu benutzerfreundlichen Melde- und Abhilfeverfahren nicht korrekt umgesetzt habe: Nutzer konnten vermeintlich rechtswidrige Inhalte nicht so einfach melden, wie es laut den EU-Vorschriften des Digital Service Acts (DSA) nötig sei. Außerdem halte Ebay Vorschriften nicht vollständig ein, bei denen es um Maßnahmen gegen Nutzer geht – etwa wenn Inhalte entfernt oder Konten gesperrt werden.

China gewinnt Anteile im Onlinehandel

Berlin – Asiatische Shoppingplattformen gewinnen in Deutschland weiter an Bedeutung. Auf Anbieter wie Temu, Shein und AliExpress entfielen im zweiten Quartal hierzulande 5,3 Prozent der Onlinehandelsumsätze – ein Rekordwert. Das berichtet der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (Bevh).

Mehrheit lehnt mehr Job-Befristungen ab

Berlin – Mehr als die Hälfte der Deutschen ist gegen die von der Koalition geplante Ausweitung der sachgrundlosen Befristung bei Einstellungen. In einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur lehnen die Reform insgesamt 54 Prozent ab, 26 Prozent befürworten sie. Die Regierungskoalition plant im Zuge der Sozialstaatsreformen die Möglichkeit einer längeren Befristung von Arbeitsverhältnissen. Sachgrundlose Befristungen sollen für bis Ende 2030 eingestellte Arbeitnehmer bis zu 48 Monate möglich werden.

Konsumlaune ist gestiegen

Nürnberg – Die Konsumlaune der Verbraucher in Deutschland hat sich zuletzt weiter verbessert, bleibt aber weiterhin auf niedrigem Niveau. Das vom Handelsverband Deutschland (HDE) ermittelte Konsumbarometer stieg von 93,37 Punkten im Juni auf nun 94,77, wie der Verband am Montag mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat sich die Stimmung allerdings deutlich eingetrübt. „Der anhaltende Konflikt im Iran hat massive Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie die Verbraucherstimmung“, erklärte der HDE.

UN warnt vor KI-Gefahren

Genf – UN-Generalsekretär António Guterres hat vor den Gefahren Künstlicher Intelligenz (KI) gewarnt und ein internationales politisches Regelwerk zu deren Nutzung gefordert. „KI verändert bereits grundlegend unsere Welt. Die Frage ist, ob wir diese Veränderung gemeinsam gestalten oder ob wir zulassen, dass sie uns gestaltet“, sagte Guterres bei einer Veranstaltung zum Thema Künstliche Intelligenz.

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