IN KÜRZE

von Redaktion

Zwei Drittel befürworten höhere Zigarettenpreise

Berlin – 70 Prozent der Deutschen halten es für richtig, dass Zigaretten teurer werden. Das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins „Stern“ und des Senders RTL. Anhänger von Union und SPD befürworten demnach mehrheitlich die Pläne der Bundesregierung, Rauchen zu verteuern, ebenso die Wähler von Grünen und Linken. Gegen eine Erhöhung der Preise für Zigaretten seien vor allem regelmäßige Raucher sowie Anhänger der AfD.

Rekord-Umsatz mit fair gehandelten Produkten

Berlin – Der Umsatz mit Produkten mit einem Siegel des fairen Handels in Deutschland ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro gestiegen, wie das Forum Fairer Handel (FFH) mitteilte. Das ist ein neuer Rekord. Im Vergleich mit den Nachbarländern Schweiz, Frankreich und Österreich fielen die Ausgaben der Deutschen für Fairhandelsprodukte pro Kopf allerdings teils deutlich geringer aus. Er lag hierzulande im Schnitt bei 33 Euro pro Kopf. In Frankreich waren es 47 Euro, in Österreich 88 Euro und in der Schweiz 129 Euro.

Reinhold Würth kritisiert deutsche Arbeitsmoral

Künzelsau – Der Unternehmer Reinhold Würth hat eine mangelnde Arbeitsmoral in Deutschland kritisiert. „Der Leistungsgedanke ist verloren gegangen“, sagte der 91-Jährige dem Portal „The Pioneer“. Den Bürgern gehe es gut, es müsse niemand frieren oder hungern. Die Hälfte des Bundesetats und wahrscheinlich auch der Landeshaushalte gingen für Soziales ins Volk, sagte der Schrauben-Milliardär. Die Menschen müssten begreifen, dass der Wohlstand nicht vom Himmel gefallen komme.

Neues Zentrum für Pharmaforschung

Penzberg – Ein neues Fraunhofer-Institut soll aus Spitzen-Forschung fertige Medizin-Produkte machen: Diese Woche feierte das neue Pharmazentrum in Penzberg Richtfest. Auf 1150 Quadratmetern Nutzfläche sollen sollen Wissenschaftler ab dem Frühjahr 2028 für die Skalierung aktueller Medizin-Forschung sorgen. Dabei geht es etwa darum, im Pandemiefall schnell und in großer Zahl Tests und Impfstoffe auf den Markt zu bringen. Das sogenannte IIP ist dabei auf zwei Standorte verteilt: In Großhadern wird patientennah gearbeitet, in Penzberg künftig vor allem die Kooperation mit dem Pharma-Riesen Roche und anderen Wirtschaftsbetrieben forciert. In den Penzberger Neubau haben Bund und Freistaat insgesamt 21 Millionen Euro investiert.

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