Stifte kosten etwa 3,5 Prozent mehr. © Sven Hoppe/dpa
KI-Boom schiebt Südkoreas Wachstum an
Seoul – Die südkoreanische Wirtschaft profitiert enorm vom derzeitigen Erfolg der Chip-Hersteller des Landes. Das Finanzministerium in Seoul hob seine Wachstumsprognose für 2026 um einen Prozentpunkt auf drei Prozent. Vor allem die Konzerne Samsung und SK Hynix bedienen die weltweit stark gestiegene Nachfrage nach hochmodernen Speicherchips, die in KI-Rechenzentren zum Einsatz kommen.
Zahl der Solaranlagen deutlich gestiegen
Berlin – Der Iran-Krieg und Kürzungspläne der Bundesregierung haben den Ausbau der Solarenergie in Deutschland im ersten Halbjahr befeuert. Nach vorläufigen Zahlen gingen von Anfang Januar bis Ende Juni neue Solaranlagen mit einer addierten Leistung von insgesamt knapp 7,4 Gigawatt-Peak ans Netz. Das waren neun Prozent mehr als in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres, wie der Bundesverband Solarwirtschaft in Berlin mitteilte.
Schulmaterialien werden nur minimal teurer
Wiesbaden – Zum neuen Schuljahr werden Stifte, Hefte, Bücher und andere Materialien zum Lernen nicht übermäßig teuer, beruhigt das Statistische Bundesamt. Die Testkäufer haben herausgefunden, dass beispielsweise Schul- und Lehrbücher 2,3 Prozent mehr kosten als ein Jahr zuvor. Papierprodukte wie Schulhefte oder Zeichenblöcke sind demnach sogar 0,3 Prozent günstiger als im Sommer 2025. Andere Schreib- und Zeichenmaterialien wie Stifte und Füller sind hingegen 3,5 Prozent teurer geworden.
Ausländer stabilisieren deutschen Arbeitsmarkt
Nürnberg – Zwischen Juni 2014 und Juni 2025 sei der Aufbau der Beschäftigung überwiegend von Ausländern getragen worden, teilte die Agentur für Arbeit in Nürnberg mit. 43 Prozent des Beschäftigungswachstums entfielen auf Staatsangehörige aus Drittstaaten – rund ein Drittel davon aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern. Ohne Zuwanderung aus dem Ausland wäre die Erwerbsbevölkerung bereits in der Vergangenheit massiv gesunken. Zwischen 2014 und 2024 sei die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter mit deutschem Pass um 3,9 Millionen zurückgegangen. Gleichzeitig nahm die Zahl der erwerbsfähigen Menschen ohne deutschen Pass um 3,4 Millionen zu. „Geflüchtete haben maßgeblich zum Beschäftigungswachstum beigetragen“, so die Arbeitsagentur.