Peking – Chinas Wirtschaftswachstum hat sich im zweiten Quartal trotz solider Exportzahlen schwächer entwickelt als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs nach offiziellen Angaben von April bis Juni um 4,3 Prozent zum Vorjahreszeitraum und damit so langsam wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr. Dämpfend auf die Konjunktur wirkt sich der schwache Konsum im Inland aus – aber auch der Iran-Krieg schürt Unsicherheit. Wie das Statistikamt in Peking gestern ausführte, bewegte sich die Wirtschaftsleistung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt im ersten Halbjahr „in einem angemessenen Rahmen“, es gebe jedoch „zahlreiche instabile und unsichere externe Faktoren“.AFP