Köln – Die Wärmepumpe war 2025 erstmals die am häufigsten neu eingebaute Heizungsart. Das zeigt eine Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Der Grund sei der Kostenvorteil: „Wer eine Wärmepumpe betreibt, zahlte 2025 mit 12,20 Euro je Quadratmeter Wohnfläche die niedrigsten Heizkosten“, schreiben die Autoren. Bei einer Gasheizung seien es 16,20 Euro, bei Ölkesseln 17,10 Euro. „Ein weiterer Vorteil dürfte die Nachfrage stützen: Die meisten Wärmepumpen können im Sommer auch kühlen und machen damit eine separate Klimaanlage überflüssig“, heißt es. Bei häufigeren Hitzewellen helfe die Technik, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen.MM