IN KÜRZE

von Redaktion

Baubestand wächst schneller als Bevölkerung

Wiesbaden – In den vergangenen zehn Jahren ist in Deutschland der Wohnungsbestand schneller gewachsen als die Bevölkerung. Seit 2015 sind rund 2,5 Millionen Wohnungen hinzugekommen, sodass es zum Jahresende 2025 in Deutschland etwa 44,0 Millionen Wohnungen gab, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das waren rund 6,0 Prozent mehr als Ende 2015. In diesem Zeitraum ist die Bevölkerung um 1,6 Prozent auf 83,5 Millionen Menschen gewachsen.

China will Helium verknappen

Peking – Nach einer Ankündigung von Exportkontrollen auf Helium hat China weitere Details für seine Maßnahmen bekannt gemacht. Die Volksrepublik sei ein wichtiger Importeur des Edelgases, sagte ein Sprecher des Handelsministeriums. Die vorübergehende Entscheidung für ein Ausfuhrverbot von Helium diene dazu, die inländische Versorgung sicherzustellen. Helium ist ein wichtiger Bestandteil im Herstellungsprozess von Computerchips.

Hitze kostet Wirtschaft 6,3 Milliarden Euro

Berlin – Die Hitzewelle im Juni ist der deutschen Wirtschaft einem Medienbericht zufolge teuer zu stehen gekommen. Die zweiwöchige Hitzeperiode habe die Wirtschaft mindestens 6,3 Milliarden Euro gekostet, berichtete das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Berechnungen des Beratungsunternehmens Prognos. Den größten Anteil trug demnach das verarbeitende Gewerbe mit rund 1,9 Milliarden Euro, gefolgt vom Gesundheits- und Sozialwesen sowie dem Handel.

Agilis bekommt Zuschlag für Mainfranken-Netz

Bayreuth – Der private Bahnbetreiber Agilis soll von 2030 an das Verkehrsnetz des Regionalverkehrs Mainfranken betreiben. Das Unternehmen habe den Zuschlag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft erhalten und werde damit zum größten privaten Betreiber im Schienennahverkehr Bayerns, teilte Agilis mit. Das Netz werde die Ballungsräume Nürnberg und Frankfurt sowie Schweinfurt, Bamberg und Würzburg verbinden. Derzeit verkehren Agilis-Züge im Donautal rund um Regensburg, bis Nürnberg und zum Flughafen München.

Cum-cum: Bayern fehlen noch 190 Millionen Euro

München – Zehn Jahre nachdem der Bundesfinanzhof sogenannte Cum-cum-Geschäfte für illegal erklärt hat, fehlt Bayern immer noch ein Großteil der Schadenssumme. Das geht aus einer Anfrage der Grünen-Fraktion hervor. Bislang seien nur 16,5 Prozent des Steuerschadens zurückgeholt worden. Bei Cum-cum-Geschäften hatten Banken ausländischen Investoren geholfen, sich die Quellensteuer auf Dividenden erstatten zu lassen. Bei den nah verwandten Cum-ex-Fällen seien inzwischen 86,4 Prozent des Steuerschadens wieder in der Staatskasse gelandet.

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