IN KÜRZE

von Redaktion

Eine Tankfüllung ist aktuell besonders teuer. © Dulian/dpa

SpaceX-Aktie fällt unter Ausgabepreis

New York – Die Aktie von Elon Musks Weltraumfirma SpaceX ist rund einen Monat nach ihrem gefeierten Börsendebüt unter den Ausgabepreis gefallen. Das Papier notierte im US-Handel gegen Mittag New Yorker Zeit bei rund 133 Dollar. Den Ausgabepreis hatte das Unternehmen im Juni auf 135 Dollar festgesetzt. Zwischenzeitlich war der Kurs bis auf 225 Dollar gestiegen, dann setzte die Talfahrt ein. Mit einem Erlös von 75 Milliarden Dollar zum Ausgabepreis war es der bisher größte Börsengang.

Diesel mehr als sechs Cent teurer

München – Die Spritpreise steigen vor dem Hintergrund der erneuten Eskalation im Iran-Konflikt immer schneller. Diesel verteuerte sich alleine von Dienstag auf Mittwoch im Tagesdurchschnitt um 6,2 Cent, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Das ist – abgesehen vom Ende des Tankrabatts – der höchste Tagessprung seit fast vier Monaten. Im Tagesschnitt des Mittwochs kostete ein Liter Diesel 2,132 Euro. Binnen zehn Tagen hat sich der Kraftstoff damit um 18,6 Cent verteuert. Zudem hat er zum ersten Mal seit Mitte Mai Superbenzin der Sorte E10 überholt, das am Mittwoch 2,117 Euro pro Liter kostete. Auch E10 hat sich zuletzt deutlich verteuert – im Vergleich zum Dienstag um 3,4 Cent und binnen zehn Tagen um 10,1 Cent.

Ex-FDP-Chef wechselt zu Start-up für E-Fuels

München – Der frühere FDP-Vorsitzende Christian Dürr wechselt in die Wirtschaft. Der Diplom-Ökonom wird zum 1. August Geschäftsführer des Münchner Start-ups GLE360, das den Markt für synthetische Kraftstoffe erschließen will, wie Dürr der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ sagte. Die Abkürzung GLE steht für Green Liquid Energy.

Ex-Außenminister Ungarns geht zu BYD

Budapest – Der ehemalige ungarische Außenminister Peter Szijjarto hat seinen Rücktritt als Abgeordneter und seinen Wechsel zum chinesischen Elektroauto-Hersteller BYD bekannt gegeben. Er habe ein „höchst prestigeträchtiges Angebot“ erhalten. Seine Ankündigung löste Vorwürfe eines Interessenkonflikts aus. Ungarn hatte in den vergangenen Jahren als Drehkreuz für das chinesische Unternehmen gedient, die Regierung soll BYD mit rund 394 Millionen Euro unterstützt haben.

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