IN KÜRZE

von Redaktion

Euro-Inflation gesunken

Luxemburg – Die Inflation in der Eurozone hat sich im Juni abgeschwächt. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 2,8 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Damit wurde eine erste Schätzung wie von Volkswirten erwartet bestätigt. Im Mai hatte die Inflationsrate bei 3,2 Prozent gelegen.

Brüssel will Banken stärken

Brüssel – Die EU-Kommission will Europas Bankensektor stärken und dafür etwa grenzüberschreitende Bankgeschäfte erleichtern sowie Bürokratie abbauen. Außerdem plant die Brüsseler Behörde, dass Kapital EU-weit flexibler genutzt werden kann und die Sicherung von Kundengeldern zu reformieren. Vorgesehen sind etwa einfachere Eigenkapitalvorschriften und erleichterte Anforderungen für kleine sowie wenig komplexe Banken. Für mehr Effizienz sollen internationale Bankengruppen nach dem Willen der Kommission daher überschüssiges Kapital einfacher dorthin verschieben können, wo es am dringendsten benötigt wird.

Weniger gestörte Flugreisen

Berlin – In Deutschland sind im ersten Halbjahr 2026 einer Datenanalyse zufolge 10,8 Millionen Passagiere von Flugausfällen und Verspätungen betroffen gewesen. In der gesamten Europäischen Union erlebten in diesem Zeitraum fast 81,4 Millionen Fluggäste solche Störungen und damit etwa 1,7 Millionen weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Reise-Tech-Unternehmen Airhelp am Freitag mitteilte. Die höchsten Verspätungs- und Ausfallquoten der untersuchten Länder verzeichneten demnach Griechenland, Portugal und Zypern.

Opel will Motoren in Algerien bauen

Algier – Der Autohersteller Opel will in seinem geplanten Werk in Algerien künftig auch Motoren bauen. Eine entsprechende Absichtserklärung habe man im Rahmen des deutsch-algerischen Wirtschaftsforums abgegeben. Opel werde so zum ersten Autohersteller, der in Algerien vor Ort Motoren produziere. Das Werk soll Autos für den lokalen Bedarf in dem nordafrikanischen Land herstellen.

Apple nur kurz Börsenprimus

New York – Apple hat sich nach mehr als einem Jahr den Titel des wertvollsten Unternehmens an der Börse zurückgeholt – zumindest für kurze Zeit. Den Ausschlag gab im frühen US-Handel ein Kursrückgang von knapp vier Prozent beim Chipkonzern Nvidia, der zuletzt die Rangliste anführte. Danach kam Nvidia auf einen Börsenwert von etwa 4,84 Billionen Dollar, während es bei Apple rund 4,9 Billionen Dollar waren. Wenig später drehte sich das Verhältnis wieder und Nvidia lag vorn.

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