Die Erntemenge sank zum Vorjahr um 11,3 Prozent. © dpa
Bayerns Exporte um 5,5 Prozent gesunken
Fürth/München – Die bayerische Wirtschaft exportierte im Mai 2026 Waren im Wert von rund 19,1 Milliarden Euro. Das waren 5,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Importe gingen ebenfalls zurück, und zwar um 0,2 Prozent auf 19 Milliarden Euro. Bei den Ausfuhren nach China gab es einen regelrechten Einbruch um 17 Prozent. „Während unsere Exportwirtschaft im Reich der Mitte an Schlagkraft verliert, drängen subventionierte chinesische Produkte mehr und mehr auf den heimischen Markt“, erklärte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. Er forderte: „Wir müssen eine klare, aber gut durchdachte Antwort auf die unfairen chinesischen Handelspraktiken finden.“
Erdbeerernte so gering wie zuletzt vor 30 Jahren
Wiesbaden – Die Landwirte in Deutschland haben im laufenden Jahr so wenige Erdbeeren geerntet wie seit über 30 Jahren nicht mehr. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes ging auch beim Spargel die Erntemenge zurück. Als Grund werden immer kleinere Anbauflächen genannt, auch Hitze und Starkregen belasteten. Die Ernte von Erdbeeren fiel mit geschätzten 71.300 Tonnen im Freiland 11,3 Prozent geringer aus als im vergangenen Jahr.
Oettinger-Chef geht nach wenigen Monaten
Oettingen – Die Großbrauerei Oettinger muss sich nach wenigen Monaten wieder einen neuen Geschäftsführer suchen. Wie das Unternehmen berichtet, hat sich Thilo R. Pomykala entschieden, sein Amt niederzulegen. Die Entscheidung erfolge im gegenseitigen Einvernehmen mit der Gesellschafterfamilie. „Hintergrund sind unterschiedliche Auffassungen zur weiteren strategischen Ausrichtung des Unternehmens“, hieß es vom Unternehmen.
Gewinn bei Billigflieger Ryanair bricht ein
Dublin – Der Anstieg der Kerosinpreise infolge des Iran-Kriegs hat dem Billigflieger Ryanair einen Gewinneinbruch eingebrockt. Im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2026/27 sank der Überschuss im Jahresvergleich um 34 Prozent auf 538 Millionen Euro. Ryanair-Chef Michael O‘Leary ging bei der Vorlage der Zahlen auch auf den Zwischenfall an Bord einer Ryanair-Maschine vom 10. Juli ein, als ein Passagier fast aus dem Flugzeug gesaugt wurde. Ihm zufolge wurde der Schaden am Fenster womöglich durch einen Fremdkörperschaden am Triebwerk verursacht.