TikTok wird oft von Jugendlichen genutzt. © Marcus Schlaf
Computerchips für 950 Milliarden Dollar
Seoul – Die südkoreanischen Chipkonzerne Samsung Electronics und SK Hynix wollen US-Techkonzernen Halbleiter und Dienstleistungen für KI-Anwendungen im Wert von insgesamt 950 Milliarden Dollar (rund 835 Milliarden Euro) liefern. Entsprechende Vereinbarungen seien mit Unternehmen wie Nvidia und Broadcom geplant, sagte der südkoreanische Präsidentenberater Kim Yong Beom. SK Hynix plant demnach eine fünfjährige Zusammenarbeit zur Lieferung von Speicherchips im Wert von 750 Milliarden Dollar an Unternehmen wie Nvidia. Samsung Electronics und Broadcom unterzeichneten eine Absichtserklärung über weitere 200 Milliarden Dollar.
Paramount setzt Warner-Übernahme aus
Los Angeles – Der Hollywood-Konzern Paramount setzt den geplanten Kauf des Konkurrenten Warner Brothers nach Wettbewerbsklagen von zwölf US-Bundesstaaten und der Drehbuchautoren-Gewerkschaft vorerst aus. Die mehr als 100 Milliarden Dollar schwere Übernahme soll erst nach einer Entscheidung zu den Klagen oder spätestens am 1. Juni 2027 weiter vorangetrieben werden, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht. Kritiker der Regierung von US-Präsident Donald Trump befürchten, dass der zu Warner Brothers gehörende Nachrichtensender CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte.
Bund will für TikTok europäische Eigentümer
Berlin – Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) will eine europäische Eigentümerstruktur für den Onlinedienst TikTok. Es sollten die Voraussetzungen geschaffen werden, „TikTok Europa zu schaffen, also TikTok in europäische Hände zu überführen“, sagte er der „Welt am Sonntag“. Eine europäische Eigentümerstruktur sei „der wirksamste Weg, europäisches Datenschutz-, Medien- und Jugendschutzrecht durchzusetzen“.
DIW-Expertin erwartet keine Ölknappheit
Berlin – Die Versorgung mit Rohöl und Mineralölprodukten wie Benzin und Diesel sei trotz Iran-Krieg weiterhin gesichert, erklärte DIW-Ökonomin Franziska Holz. „Schwieriger ist die Lage bei der Versorgung mit Kerosin.“ Weil Deutschland und Europa Öl aus vielen verschiedenen Quellen bezögen, sei nicht mit einem großen Lieferausfall zu rechnen.