IN KÜRZE

von Redaktion

Adidas-Aktie nach Bilanz auf Talfahrt

Herzogenaurach – Adidas hat dank guter Geschäfte – auch im Zuge der Fußball-WM – seine Prognose nach oben korrigiert. Die Erlöse sollen nun im Gesamtjahr 2026 um neun bis zehn Prozent steigen. Zuvor war Adidas von einem Wachstum im „hohen einstelligen Bereich“ ausgegangen. Beim Betriebsergebnis behielt Adidas seine Prognose von 2,3 Milliarden Euro bei. Im ersten Halbjahr blieb ein Gewinn aus fortgeführtem Geschäft von 882 Millionen Euro, 8,7 Prozent mehr. An der Börse kamen die Zahlen nicht gut an, die Aktie verlor zeitweise 18 Prozent.

ZF schreibt wieder schwarze Zahlen

Friedrichshafen – Nach zwei Jahren mit Milliardenverlusten schreibt der Autozulieferer ZF wieder schwarze Zahlen. Im ersten Halbjahr verdiente der Konzern vom Bodensee laut Finanzchef Michael Frick unter dem Strich 122 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 195 Millionen Euro angefallen. Frick zeigte sich optimistisch, dass der Konzern das Gesamtjahr mit Gewinn abschließen wird.

Milliardenprojekt für sieben KI-Gigafactories

Brüssel – Die Europäische Kommission hat offiziell das Bietverfahren für den Aufbau von bis zu sieben sogenannten AI-Gigafactories für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz eröffnet. Das ambitionierte Vorhaben bündelt bis zu zehn Milliarden Euro an öffentlichen Mitteln der EU sowie der Mitgliedstaaten. Durch diese Anschubfinanzierungen sollen mindestens 20 Milliarden Euro an privaten Investitionen ausgelöst werden. Ziel der Initiative ist es, Europa aus der Abhängigkeit von US-Konzernen wie Amazon, Microsoft und Google zu befreien.

Geschäfte bei MTU laufen glänzend

München – Der Triebwerkshersteller MTU profitiert von hoher Nachfrage in ziviler Luftfahrt und Rüstungsindustrie. Im ersten Halbjahr legten Umsatz und Gewinn kräftig zu. Vorstandschef Johannes Bussmann und Finanzchefin Katja Garcia Vila sehen den Dax-Konzern auf gutem Weg zu seinen Jahreszielen – unter anderem soll der Umsatz auf 9,2 bis 9,7 Milliarden Euro steigen. Der Umsatz in der ersten Jahreshälfte wuchs um 13 Prozent auf knapp 4,7 Milliarden Euro, der Nettogewinn legte um 5 Prozent auf 502 Millionen Euro zu.

Shell verdreifacht den Quartalsgewinn

London – Angesichts stark gestiegener Ölpreise ist der Quartalsgewinn des britischen Energiekonzerns Shell nach oben geschossen. Im zweiten Quartal summierte sich der den Anteilseignern zuzurechnende Nettoertrag auf 10,8 Milliarden Dollar (rund 9,4 Milliarden Euro), wie Shell mitteilte. Verglichen mit den 3,6 Milliarden Dollar des Vorjahresquartals entspricht dies einer Verdreifachung des Gewinns.

Artikel 3 von 4