IN KÜRZE

von Redaktion

Fördermittel für Umbau ausgeschöpft

Berlin – Wer seine Wohnung barrierearm umbauen will, erhält dafür in diesem Jahr keine Förderung vom Bund mehr aus dem Programm „Barrierereduzierung – Investitionszuschuss“. Die Mittel des Programms seien seit dem 30. Juli ausgeschöpft, teilte das Bundesbauministerium mit. Mit dem Programm wurden etwa der Einbau einer bodengleichen Dusche oder eines Aufzugs gefördert. Für dieses Jahr standen 50 Millionen Euro zur Verfügung. Seit April gab es Zusagen für 26.800 Wohnungen.

Euro-Inflation steigt auf 2,9 Prozent

Luxemburg – Die Inflation im Euroraum hat sich im Juli voraussichtlich leicht beschleunigt. Der Anstieg der Verbraucherpreise fiel im Jahresvergleich mit 2,9 Prozent höher aus als im Juni mit 2,8 Prozent, wie das EU-Statistikamt Eurostat mitteilte. Die höchsten Inflationsraten verzeichnete Litauen mit 5,6 Prozent, die niedrigsten Estland mit 2,0 Prozent.

Bier-Absatz geht immer weiter zurück

Wiesbaden – Schon wieder fällt die Statistik für die deutschen Bierbrauer bitter aus. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres haben sie mit 3,85 Milliarden Litern noch einmal 2,2 Prozent weniger Bier verkaufen können als im ohnehin schon sehr schwachen Vorjahr. Im Inland ist der Absatz trotz eines leichten Aufschwungs im Juni mit 3,1 Prozent noch stärker abgesackt, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht.

Zwei Mineralölkonzerne kooperieren nicht

Karlsruhe – Das Kartellamt will untersuchen, wie die Spritpreise in Deutschland zustande kommen – zwei von zwölf Mineralölkonzernen wollen die dafür nötigen Daten aber nicht herausrücken. Das Oberlandesgericht Düsseldorf teilte mit, zwei Mineralölkonzerne hätten Beschwerden gegen sogenannte Auskunftsbeschlüsse des Kartellamts eingelegt.

Rohölpreise geben etwas nach

Berlin – Die Ölpreise sind nach Meldungen über zunehmende Schiffstransporte aus den Fördergebieten am Persischen Golf weiter gesunken. Ein Barrel der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im September kostete 88,14 US-Dollar und damit ein Prozent weniger als am Donnerstag.

Tesla stockt Belegschaft in Grünheide auf

Berlin – Der US-Elektroautobauer Tesla hat in seinem deutschen Werk in Grünheide mit der Aufstockung der Mitarbeiterzahl um mehrere tausend begonnen. „Die ersten 1000 Mitarbeiter für die erste Phase des Hochlaufs von 5000 auf 6200 Fahrzeuge pro Woche sind bereits eingestellt“, teilte eine Tesla-Sprecherin mit. 1000 weitere sollen im September folgen. Dann sollen 7500 Autos pro Woche gebaut werden.

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