Herzogenaurach – Der Zulieferer Schaeffler streicht wegen der schlechten Lage in der Autoindustrie seine mittelfristigen Geschäftsziele zusammen. Vor allem der mit dem Kauf von Vitesco verstärkte Bereich rund ums Elektroauto macht Probleme. Er wächst bis 2028 nicht so stark, wie Vorstandschef Klaus Rosenfeld es eingeplant hatte. Anleger reagierten geschockt. Die im MDax notierte Aktie sackte zuletzt um 16 Prozent auf 6,83 Euro ab, zwischenzeitlich wurde der Handel gar unterbrochen. Die Auftragslage für Schaeffler ist schwächer als gedacht. So dürfte im Jahr 2028 nur noch ein Konzernumsatz von 24 bis 26 Milliarden Euro erzielt werden.