IN KÜRZE

von Redaktion

Warner-Übernahme wird deutlich teurer

Los Angeles – Die geplante Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers durch den Rivalen Paramount wird noch lange in der Schwebe bleiben. Eine Richterin setzte den Prozess zu Wettbewerbsklagen mehrerer US-Bundesstaaten und der Drehbuchautoren-Gewerkschaft auf Anfang März 2027 an. Um die Warner-Aktionäre zu überzeugen, sagte die Paramount-Spitze ihnen zusätzliche Zahlungen von 650 Millionen Dollar pro Quartal zu, wenn die Übernahme bis Ende September nicht unter Dach und Fach ist. Damit ist sehr wahrscheinlich, dass Paramount mindestens 1,3 Milliarden Dollar mehr zahlen muss.

Großaufträge für Maschinenbauer

Frankfurt – Mehrere Großaufträge aus Übersee haben im Juni die Auftragsbilanz der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer gerettet. Der preisbereinigte Wert sämtlicher Bestellungen übertraf damit im Juni den Vorjahresmonat um 21 Prozent, wie der Branchenverband VDMA berichtet. Für das erste Halbjahr ergibt sich ein Zuwachs von fünf Prozent.

Schaeffler lockt mit Altersteilzeit

Herzogenaurach – Der Zulieferer Schaeffler will in den kommenden Monaten 1.300 Mitarbeitende über zusätzliche Altersteilzeitlösungen abbauen. Angesprochen würden Mitarbeiter der Jahrgänge 1971 und älter, teilte Schaeffler mit. Das Unternehmen rechnet dadurch mit zusätzlichen Kosten in Höhe von 51 Millionen Euro.

Infineon schraubt Gewinne hoch

Neubiberg – Infineon ist auf Wachstumskurs. Der Chip- und Halbleiterhersteller aus Neubiberg bei München hat im dritten Geschäftsquartal so viel Umsatz gemacht wie noch nie, wie er mitteilt. 4,2 Milliarden Euro sind ein Anstieg um 13 Prozent zum Vorjahresquartal. Und auch der Gewinn legte kräftig zu: Um 39 Prozent auf 423 Millionen Euro.

Mehr Optimismus in der Autobranche

München – Die Stimmung in der deutschen Autoindustrie hat sich deutlich verbessert. Der vom Münchner Ifo-Institut erhobene Geschäftsklimaindex für die Branche stieg im Juli um 6 Punkte. Mit einem Stand von minus 15,6 ist er allerdings immer noch im negativen Bereich. Treiber des Anstiegs sind die optimistischeren Geschäftserwartungen.

Gute Geschäfte für Fresenius

Bad Homburg – Beim Krankenhausbetreiber und Pharmahersteller Fresenius läuft es gut: Im zweiten Quartal legte der Umsatz um fünf Prozent auf 5,86 Milliarden Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern des Dax-Konzerns stieg währungsbereinigt um zehn Prozent auf 719 Millionen Euro. Unterm Strich stand ein Gewinn von 470 Millionen Euro.

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