IN KÜRZE

von Redaktion

Die Fluggastzahlen von vor Corona sind noch nicht wieder erreicht. © dpa

Übernahmequote bei Lehrlingen sinkt

Nürnberg – Angesichts jahrelanger Konjunkturflaute ist die Übernahmequote von Lehrlingen nach der Ausbildung in Betrieben gesunken. 2025 seien nur noch 75 Prozent aller Auszubildenden nach erfolgreicher Berufsausbildung übernommen worden, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung mit. Ein Jahr vorher gab es mit 79 Prozent noch ein Rekordhoch.

Mehr Aufträge für die Industrie

Wiesbaden – Die kriselnde deutsche Industrie hat im Juni überraschend viele Aufträge an Land gezogen. Die Aufträge für die Industrie stiegen im Vergleich zum Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 3,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Volkswirte hatten nur ein Plus von einem halben Prozent erwartet.

Weniger Passagiere an deutschen Flughäfen

Frankfurt – Auf Deutschlands Flughäfen sind im ersten Halbjahr weniger Menschen angekommen und abgeflogen. 97,7 Millionen Passagiere nutzten die Flughäfen und damit 0,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, teilte der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft mit. Zugleich sei das Sitzplatzangebot für Flüge ab Deutschland um ein Prozent gesunken, das entspreche 85 Prozent des Niveaus vor der Corona-Pandemie.

Schub bei neuen Elektroautos

Flensburg – Der Aufwärtstrend auf dem Neuwagenmarkt hat sich auch im Juli fortgesetzt – mit einem deutlichen Plus vor allem bei E-Autos. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte, legten die Neuzulassungen von Elektro-Pkw um 61,7 Prozent auf rund 78.600 Fahrzeuge zu. Gemessen an allen Neuzulassungen entspricht dies einem Anteil von 29,3 Prozent.

Merck schraubt Jahresziele nach oben

Darmstadt – Der Pharma- und Technologiekonzern Merck hebt nach überraschend starken Quartalszahlen seine Jahresziele erneut an. Der Umsatz stieg um 3,4 Prozent auf 5,43 Milliarden Euro. Der Gewinn nach Steuern sank zwar um fast ein Viertel auf 494 Millionen Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wuchs jedoch um gut 9 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Der Konzern erwartet nun 2026 ein operatives Ergebnis von 5,9 bis 6,3 Milliarden Euro statt wie bislang 5,7 bis 6,1 Milliarden Euro.

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