Die Abschaffung der „Rente mit 63“ sorgt für einen Koalitionsstreit. © Philip Dulian/dpa
Berlin – Im Koalitionsstreit um die Abschaffung der abschlagsfreien Frührente nach 45 Beitragsjahren nähern sich Union und SPD an. Nach den Sozialdemokraten plädiert nun auch Unionsfraktionschef Thorsten Frei für eine soziale Abfederung. „Eine Härtefallregelung bei der Abschaffung der „Rente mit 63“ ist in jedem Fall angezeigt“, sagte der CDU-Politiker der Funke-Gruppe. „Und auch über eine Übergangsregelung wird man reden.“ Die Abschaffung der Frührente ohne Abschläge nach 45 Beitragsjahren – aktuell mit 64,5 Jahren möglich, landläufig aber weiterhin als „Rente mit 63“ bezeichnet – ist einer der Kernpunkte der geplanten Rentenreform. Die SPD hatte Ausnahmen für „Schwerarbeit“ nach österreichischem Vorbild vorgeschlagen.