IN KÜRZE

von Redaktion

Oslos Staatsfonds mit 9,4 Prozent Rendite

Oslo – Der norwegische Staatsfonds hat sich im zweiten Quartal von den Verlusten im ersten Quartal erholt und über das Halbjahr ordentlich Gewinn gemacht. Die Fondsverwalter von der norwegischen Zentralbank meldeten eine Rendite von 9,4 Prozent. Nach einem Verlust von 58 Milliarden Euro im ersten Quartal ergab sich über die ersten sechs Monate ein Plus von 160 Milliarden Euro.

Ostbetriebe fürchten politische Konflikte

Berlin – Viele ostdeutsche Unternehmen sorgen sich laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) um die Demokratie – zugleich scheuen sie aber stärker als westdeutsche Unternehmen vor einer politischen Positionierung zurück. Dahinter verberge sich einerseits ein „verschiedenes Rollenverständnis“, heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung. Zudem seien die Rahmenbedingungen für Engagement im Osten herausfordernder: „Sorgen vor Boykotten, Hasskommentaren sowie Konflikten in der Belegschaft, mit Kunden und Lieferanten sind dort stärker ausgeprägt.“

Bundesbank kündigt Mitarbeitern Konten

Frankfurt – Die Bundesbank kündigt ihren Beschäftigten und Pensionären die kostenlosen Girokonten und Depots. Eine intern vom Vorstand eingeschaltete Einigungsstelle habe die Sparmaßnahme gebilligt, berichtet das „Handelsblatt“. Die Notenbank bestätigte den Schritt auf Anfrage. „Wir können bestätigen, dass die Bundesbank entschieden hat, das Mitarbeitergeschäft mit den Personalkonten einzustellen“, teilte eine Sprecherin mit. Laut „Handelsblatt“ sind etwa 21.000 Konten betroffen.

Wasserzeichen auf KI-Texten

Brüssel – Das US-Unternehmen Anthropic hat angekündigt, Texte seines Chatbots Claude mit einem unsichtbaren Wasserzeichen zu versehen, um den EU-Vorgaben zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz zu entsprechen. Die Funktion ist für Nutzer unsichtbar und bleibt auch erhalten, wenn ein Text kopiert und an anderer Stelle wieder eingefügt wird.

Bilfinger: Sparkurs zeigt Wirkung

Mannheim – Der Sparkurs beim Industriedienstleister Bilfinger zeigt Wirkung. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf den Unternehmenswert (Ebita) stieg im zweiten Quartal um 4 Prozent auf 77 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Es bekommt jedoch weiter die Zurückhaltung der Kunden wegen des Konflikts am Persischen Golf zu spüren. „Unser Marktumfeld war im zweiten Quartal von geopolitischer Unsicherheit geprägt“, sagte Unternehmenschef Thomas Schulz. Der Vorstand rechne aber für die zweite Jahreshälfte mit einer Belebung der Nachfrage.

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