München – Bayern hat im ersten Halbjahr mehr exportiert und importiert. Insgesamt stiegen die Ausfuhren laut Landesamt für Statistik um 2,7 Prozent auf 117,3 Milliarden Euro. Die Einfuhren legten mit 6,1 Prozent auf 119,2 Milliarden stärker zu. Dazu trug auch bei, dass der Preis des eingeführten Erdöls und Erdgases um fast 1,2 Milliarden Euro höher ausfiel. Das beunruhigt Bertram Brossardt, den Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft. Für die Exportwirtschaft werde es immer schwieriger, ihre Produkte im Ausland abzusetzen. „Der Standort ist schlicht nicht mehr wettbewerbsfähig“, sagte er.MM