Mini-Autos werden immer beliebter
München – Auf den deutschen Straßen fahren immer mehr Mini-Autos. Ende 2025 waren 46.000 dieser Fahrzeuge versichert, drei Jahre zuvor waren es noch knapp 26.000, wie der Gesamtverband der Versicherer mitteilte. „Damit ist ihr Bestand seit 2022 um fast 80 Prozent gestiegen. Allein innerhalb des vergangenen Jahres kamen 8000 Fahrzeuge hinzu“, so der Verband. Die Mini-Autos schaffen Höchstgeschwindigkeiten von 45 Kilometern pro Stunde und dürfen bereits ab 15 Jahren mit einem Mopedführerschein gesteuert werden.
US-Investoren kaufen in Deutschland ein
Düsseldorf – Übernahmen von deutschen Industrieunternehmen sind einer Datenauswertung zufolge bei US-Investoren beliebter als zuvor: 2025 gab es insgesamt 76 Übernahmen und Beteiligungen an deutschen Industrie- und Fertigungsunternehmen mit US-Beteiligung, wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf eine Auswertung des Finanzdatenanbieters Pitchbook berichtete. Ein jüngstes Beispiel ist die Übernahme des Ventilatorenherstellers EBM-Papst durch den US-Käufer Madison Air für 5,4 Milliarden Dollar.
Uniper: 15 Jahre lang Erdgas aus Norwegen
Düsseldorf – Der Energiekonzern Uniper hat mit dem norwegischen Öl- und Gasförderer Equinor einen langfristigen Erdgas-Liefervertrag abgeschlossen. Demnach liefert Equinor von 2027 an jährlich mehr als 30 Terawattstunden Erdgas nach Deutschland, wie Uniper mitteilte. Das Gas soll über bestehende Pipelines nach Deutschland kommen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren. In Deutschland wurde im vergangenen Jahr laut Bundesnetzagentur Erdgas mit einem Energiegehalt von insgesamt 864 Terawattstunden verbraucht.
Commerzbank: Bund soll an Bord bleiben
Frankfurt – Aus Sicht von Commerzbank-Aufsichtsratschef Jens Weidmann sollte der Bund vorerst Aktionär bei der Commerzbank bleiben. „Die Beteiligung war Teil einer Rettungsmaßnahme, deshalb sollte sich der Bund perspektivisch zurückziehen“, sagte Weidmann der „Süddeutschen Zeitung“. „In der aktuellen Phase macht es aber Sinn, dass der Bund weiter Aktionär bleibt, um die Interessen des Standorts Deutschland aktiv zu vertreten“, so Weidmann. Der Bund ist seit der Finanzkrise an der Commerzbank beteiligt.
Infineon wächst in Indien für KI-Geschäft
Neubiberg – Der Chip-Konzern Infineon plant noch dieses Jahr eine Übernahme in Indien: C2i Semiconductors aus Bangalore soll künftig vor allem Software-Expertise zu Infineons Rechenzentrums-Geschäft beisteuern. Die Bayern sind einer der führenden Hersteller von Stromversorgungs-Systemen für KI-Rechenzentren.