Geldspritze der ESA für Isar Aerospace
Ottobrunn – Das Raumfahrtunternehmen Isar Aerospace hat rund 200 Millionen Euro von der Europäischen Weltraumorganisation ESA erhalten. Diese Mittel will das Ottobrunner Unternehmen für die Entwicklung der nächsten Generation von Trägerraketen und den Ausbau von Test- und Startinfrastruktur aufwenden, um die Startfrequenz zu erhöhen und künftige Missionen zu unterstützen. Stella Guillen von Isar Aerospace: „Europa investiert entscheiden in seine Souveränität im Weltraum.“
Ifo: Stellenabbau in gebremstem Tempo
München – Die Unternehmen in Deutschland wollen laut Umfrage des Ifo-Instituts weniger Stellen abbauen als bisher. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer stieg von 93,0 Punkten im Juli auf 94,8 Punkte im August, wie das Institut in München am Donnerstag mitteilte. Das sei der höchste Wert seit Mai 2025. Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser sprach von einer „leichten Aufwärtsbewegung“. In Summe würden aber immer noch Arbeitsplätze abgebaut.
Bald Klarheit über Biontech-Standorte
Mainz – Biontech will bis Ende September über die Zukunft der von der Schließung bedrohten Produktionsstandorte in Deutschland und Singapur entscheiden. Dabei gehe es um das Ausloten möglicher Veräußerungsoptionen für Idar-Oberstein, Marburg und Singapur sowie die Standorte von Curevac in Deutschland und im Ausland. Insgesamt bis zu 1860 Stellen könnten von den Maßnahmen betroffen sein. Bei Curevac allein sind nach früheren Angaben rund 820 Jobs bedroht.
Quallen stoppen erneut AKW in Frankreich
Gravelines – Das größte Atomkraftwerk Europas im nordfranzösischen Gravelines ist erneut Opfer einer hitzebedingten Quallenplage: Ein erst vor einer Woche wieder hochgefahrener Atomreaktor wurde erneut vom Netz genommen, weil zahlreiche Quallen das Filtersystem zu verstopfen drohten, wie der Energiekonzern EDF mitteilte. Ein weiterer Reaktor wurde deswegen gedrosselt. Hitze, Dürre und Quallen hatten Mitte August etwa ein Fünftel der Atomstromproduktion in Frankreich lahmgelegt.
Verbraucher fassen wieder Mut
Nürnberg – Die Konsumstimmung in Deutschland hat sich deutlich verbessert. Der vom Institut für Marktentscheidungen ermittelte Konsumklima-Index für September legte um 2,8 Punkte auf minus 26,6 Punkte zu, wie das Institut mitteilte. Demnach wollen die Verbraucherinnen und Verbraucher etwas weniger sparen und erwarten vor allem, dass sich ihre Einkommenssituation verbessert. Die Einkommenserwartung legte um 16,2 Punkte auf einen positiven Wert von 1,7 Punkten zu. „Dies ist der höchste Wert seit einem halben Jahr“, erklärte das NIM.