Ersatzteile und Zubehör sind wieder gefragt. © dpa
Dieselpreis in USA auf neuen Rekordhöhen
Washington – Die Folgen des Iran-Kriegs treiben den Dieselpreis in den USA weiter nach oben: Am Montag wurde nach Angaben des Automobilclubs AAA mit im Schnitt 5,90 Dollar pro Gallone (rund 5,08 Euro für knapp 3,8 Liter) ein weiterer Höchststand erreicht. Bereits am Freitag hatte die AAA mit durchschnittlich 5,85 Dollar je Gallone einen neuen Rekord beim Dieselpreis vermeldet. Vor einem Jahr hatten Landwirte und Spediteure noch 3,71 Dollar pro Gallone bezahlt.
Zinserhöhung in Europa erwartet
Frankfurt – Angesichts steigender Energiekosten und zunehmenden Inflationsdrucks wird eine weitere Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag erwartet. Im August hatte die Inflationsrate im Euroraum einer ersten Schätzung zufolge 3,3 Prozent erreicht – deutlich mehr als das Zwei-Prozent-Ziel der Zentralbank. Die meisten Beobachter gehen von einem Zinsschritt nach oben um 0,25 Prozentpunkte aus.
Fahrradmarkt wächst wieder
Frankfurt – Nach schwierigen Jahren hat der deutsche Fahrradmarkt in der ersten Jahreshälfte 2026 zugelegt. Dem Herstellerverband ZIV zufolge stieg die inländische Produktion von Fahrrädern in den ersten sechs Monaten um 6 Prozent und bei den ökonomisch wichtigeren E-Bikes um 4 Prozent. Zudem seien die Werkstätten gut ausgelastet, und der Handel verzeichne deutliche Zuwächse mit Ersatzteilen und Zubehör.
Kein Investor für Leuna Polyamid
Halle – Die Suche nach einem neuen Investor für die insolvente Leuna Polyamid GmbH ist vorerst gescheitert. „Wir haben bisher leider kein verbindliches Angebot eines Investors erhalten“, sagte Geschäftsführer Martin Naundorf der „Mitteldeutschen Zeitung“. Damit droht der Produktionsanlage das endgültige Aus.
OpenAI: EU prüft KI-Vorfall genau
Brüssel – Die EU-Kommission überprüft, wie KI-Agenten des US-Unternehmens OpenAI eine deutschsprachige Programmierer-Website kapern konnten. Die Kommission sei „in sehr engem Kontakt“ mit dem Unternehmen, teilte ein Sprecher mit. „Wir haben in letzter Zeit viele Kontrollverluste gesehen und nehmen das sehr ernst.“ Forscher hatten in der vergangenen Woche enthüllt, dass tausende OpenAI-Agenten im Sommer rund 18.000 Beiträge auf der frei bearbeitbaren Plattform DSEwiki hinterließen.