IN KÜRZE

von Redaktion

Innovationen: 3. Platz für Deutschland

München – Deutschland bleibt trotz Wirtschaftskrise ein erfindungsreiches Land: In der diesjährigen Rangliste der einhundert innovativsten Weltregionen liegt Deutschland mit sieben Städten – beziehungsweise Ballungsräumen – auf Platz drei hinter den USA und China. Auch die Schweiz und Österreich sind auf dem „Innovation Index“ der Weltorganisation für geistiges Eigentum (Wipo) in Genf unter den Top 100 vertreten. Veröffentlicht wurden diese Ergebnisse vom Deutschen Patent- und Markenamt in München.

Kita-Ausbau stärkt Einkommen der Mütter

Nürnberg – Der Ausbau von Kinderbetreuung trägt einer Studie zufolge erheblich dazu bei, dass Frauen nach der Geburt mehr arbeiten und langfristig mehr verdienen. Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hatte dafür untersucht, wie sich regionale Unterschiede beim Ausbau der öffentlichen Kinderbetreuung für unter Dreijährige in Deutschland auf die Erwerbsverläufe von Müttern auswirken. Die positiven Effekte auf das Einkommen der Mütter bestehen demnach sogar nach Ende der Kita-Zeit der Kinder fort.

Kanadas Zölle gegen USA in Kraft

Ottawa – Im Handelsstreit mit den USA sind am Dienstag die von Kanada verhängten Gegenzölle in Kraft getreten. Die Aufschläge in Höhe von 15 bis 50 Prozent betreffen eine Reihe von US-Waren im Gesamtwert von 20 Milliarden Dollar (17,2 Milliarden Euro), darunter Stahl- und Aluminiumprodukte sowie Milchprodukte. Einige Meeresfrüchteprodukte wurden von der ursprünglichen Liste jedoch gestrichen.

Maschinenbauer zieht´s ins Ausland

Frankfurt – Deutschlands Maschinen- und Anlagenbauer verlagern Forschungsaktivitäten zunehmend ins Ausland. 43 Prozent organisieren Forschung und Entwicklung bereits außerhalb Deutschlands, wie eine Umfrage des Branchenverbandes VDMA unter 400 Mitgliedsfirmen ergab. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) derjenigen, die bereits im Ausland forschen, wollen ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten jenseits der Grenzen ausbauen.

Fertighäuser besonders in Bayern beliebt

Rund ein Viertel der zuletzt genehmigten Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland ist ein vorgefertigtes Haus aus der Fabrik. Im ersten Halbjahr seien 27.838 Baugenehmigungen für neue Eigenheime erteilt worden, davon seien 7432 auf Fertighäuser entfallen, teilte der Bundesverband Deutscher Fertigbau auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamts mit. Besonders im Süden sei diese Bauweise beliebt. Bayern liege mit 2020 neu genehmigten Fertighäusern bei den absoluten Zahlen an der Spitze.

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