OpenAI verschiebt den Börsengang

von Redaktion

New York – Wegen der Sicherheitsbedenken hinsichtlich Künstlicher Intelligenz wird das KI-Unternehmen OpenAI nach Angaben seines Chefs Sam Altman in diesem Jahr nicht an die Börse gehen. „Angesichts der aktuellen Entwicklungen rund um das Thema Sicherheit wäre es derzeit wenig ratsam, an die Öffentlichkeit zu gehen, und wir verspüren diesbezüglich keinen Druck“, sagte Altman dem Wirtschaftsmagazin „Fortune“.

„Ich würde sagen, nicht 2026. Wir haben noch viel zu erledigen“, sagte Altman auf die Frage, ob ein Börsengang in diesem Jahr ausgeschlossen sei. Einen offiziellen Termin für seinen Börsengang hatte OpenAI noch nicht angekündigt.

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI und sein Konkurrent Anthropic mit dem Chatbot Claude bereiten Börsengänge vor. Beide Unternehmen haben vertrauliche Unterlagen bei den US-Aufsichtsbehörden eingereicht und streben Bewertungen von fast einer Billion Dollar an. Im Juni berichtete die Zeitung „New York Times“, OpenAI tendiere dazu, seinen Börsengang auf das kommende Jahr zu verschieben.

In den USA gibt es zudem eine wachsende Bewegung gegen riesige Rechenzentren, auf deren Bau KI-Firmen wie OpenAI für den Ausbau ihres Geschäfts angewiesen sind.

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