Neues Konzept ist ein voller Erfolg

von Redaktion

Nur der Krampus hat beim Christkindlmarkt in Kematen nicht viel zu lachen

Kematen – Als vollen Erfolg werteten die Verantwortlichen und Ausrichter vom Krieger- und Veteranenverein Kematen-Dettendorf ihren diesjährigen Christkindlmarkt. Unerwartet große Resonanz und Zuspruch fand das neue Konzept. Die Folge waren überaus zahlreiche Besucher, die sich vom vorweihnachtlichen Flair im romantischen Weihnachtsdorf verzaubern ließen.

Dieses befand sich heuer im Hinterhof anstatt auf dem Parkplatz vor dem Gasthaus Weingast. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren die immer komplexer werdenden Auflagen und Vorgaben von Sicherheitskonzepten vonseiten der Behörden, wie Anton Millauer, Vorsitzender vom Veteranen- und Kriegerverein erklärte.

Unter dem Motto „Probiern mir´s halt, dann sehn ma schon!“ startete der traditionsreiche Markt erstmals mit dem „Kemater Weihnachtsglühen“ am Vorabend des eigentlichen Marktgeschehens am Sonntag. Die Idee, sich etwas anders als gewohnt auf den Advent und die Vorweihnachtszeit einzustimmen, hatten dabei junge Mitglieder der Dorfgemeinschaft aus Kematen und Dettendorf.

Die Umsetzung mit Glühwein, Kinderpunsch, wärmenden Brotzeiten sowie Livemusik vom Trio „Tom Tom Plus“ aus Pullach mit ansprechendem musikalischen Kontrastprogramm zum sonstigen Adventsgedudel belohnten überaus zahlreiche Gäste über das Adventsdorf verteilt.

Über gewohnt enormen Andrang freuten sich Millauer, sein Stellvertreter Franz Engelsberger, Ehrenvorsitzender Wolfgang Bucher und viele beteiligte Vereinsmitglieder, darunter die Böllergruppe, am sonntäglichen Markttag. 17 Buden und Stände luden zum Flanieren, Bestaunen, Kaufen und Genießen ein.

Für Begeisterung sorgten Geschenkideen, die Künstler und Bastler aus der Dorfgemeinschaft in den vergangenen Wochen und Monaten in ihren heimischen Werkstätten gebastelt hatten. Beliebte Anlaufstellen waren Fieranten mit Erzeugnissen eigenen Obstanbaus in flüssiger Form wie Liköre oder Edelbrände sowie Marmeladen, Honig und anderen liebevoll hergestellten Produkten. Große Nachfrage gegen etwaige Leere in der Magengegend herrschte bei Schmankerlstationen mit Brotzeiten und wärmenden Getränken.

Heimische und regionale Kulturträger, darunter die Jagdhornbläser der Jagdgruppe Bad Aibling, Weisenbläser der Trachtenkapelle Dettendorf sowie eine Kindergruppe bereicherten am Sonntag mit Weisen und herzerfrischenden Liedern das Marktgeschehen.

Überaus zufrieden war ebenso der Nikolaus, der mit einer großen Schar an kleinen Engeln den Markt besuchte und für kleine Besucher leckere Überraschungen dabei hatte. Unzufrieden war dagegen der Kramperl, der angesichts der vielen braven Kinder im Kemater Adventsdorf nicht gebraucht wurde und grantig über den Parkplatz vorm Weingast umherirrte.

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