Dachau – Ein 38-jähriger Bulgare muss für seine brutale Diebes- und Einbruchsserie im Raum Dachau für elf Jahre und sechs Monate hinter Gitter. Der Mann hatte unter anderem im Juli 2016 einen 77-Jährigen in dessen Haus in Dachau überfallen, ihn geschlagen, bedroht und ihm 700 Euro sowie Fleisch und Bier abgenommen. Zur Freiheitsstrafe ordnete das Landgericht München II auch noch die Sicherungsverwahrung an. Der Bulgare hatte bereits in seiner Heimat insgesamt 20 Jahre hinter Gittern verbracht.
Von der Verwandtschaft war er nach München geschickt worden, um die missratenen Söhne seiner Schwester zu erziehen. Das misslang gänzlich. Der Ältere landete sofort im Gefängnis, den Jüngeren (16) nahm er mit auf seine Überfall-Touren durch verschiedene Apotheken. Das Gericht verhängte gegen den 16-Jährigen eine Jugendgesamtstrafe von drei Jahren. Seine Mutter weinte bitterlich. Sie hatte auf die vom Verteidiger geforderte Bewährungsstrafe gehofft. wal