Wie ein Blitz entsteht, habe ich schon gequakt. Was ich noch nicht verraten habe: Der Strom, der dabei fließt, ist gewaltig: „Die Stromstärke gibt man in Ampere an“, quakte meine Entenfreundin Agnes. „Sie kann bei einem Blitz mehr als 100 000 Ampere betragen.“ Kündigt sich ein Gewitter an, solltet ihr also schnell heimgehen. „Und nix wie raus aus dem See, wenn ihr beim Baden seid!“, quakte Agnes. „Wasser leitet Strom besonders gut.“ Da ein Blitz meist am höchsten Punkt einschlägt, solltet ihr euch auf keinen Fall unter einem Baum unterstellen. Das ist lebensgefährlich! Seht lieber zu, dass ihr in ein Haus oder Auto kommt. Da ist es am sichersten. Falls ihr auf freiem Feld seid, hockt euch hin und macht euch klein. „Und woher kommt der Donner?“, quakte meine Freundin Klara. „Da, wo der Strom als Blitz zur Erde rast, wird die Luft bis zu 30 000 Grad Celsius heiß“, erklärte Agnes. Die Luft dehnt sich durch die Hitze explosionsartig aus. Das hört man als Knall. Obwohl Blitz und Donner gleichzeitig entstehen, sieht man erst den Blitz, dann hört man den Donner. „Licht ist viel schneller als Schall“, quakte Agnes. „Schall breitet sich mit etwa 330 Metern pro Sekunde aus.“ So lange dauert es, bis wir den Donner hören. So lässt sich abschätzen, wie weit ein Gewitter weg ist: Wenn es blitzt, zählt man die Sekunden bis zum Donner. Für einen Kilometer braucht der Schall etwa drei Sekunden. Eure Paula