„Schaut mal da oben!“, quakte unsere Entenfreundin Klara gestern zu mir und Ente Agnes. „Das waren doch gerade Schwalben?“ Seit es so heiß ist, sehnt sich Klara nach einer kühlen Erfrischung von oben. Zumal selbst das Seewasser recht warm ist. Klara sucht daher überall nach Anzeichen, die auf baldigen Regen hindeuten. „Bevor es regnet, fliegen die Schwalben tief. Ich bin mir sicher, dass da vorhin eine war.“ Agnes und ich hatten nichts gesehen. „Ich hoffe aber, dass Klara recht hat“, quakte Agnes. „Denn das mit dem Tiefflug der Schwalben und dem Regen stimmt.“ Die Vögel haben allerdings keine Ausbildung in Wetterkunde gemacht. Sie jagen einfach fliegenden Insekten wie etwa Mücken hinterher. „Die fliegen eher hoch, wenn das Wetter schön ist“, quakte Agnes. „Sie sind nämlich federleicht. Wenn die Sonne die Luft aufheizt, steigt diese auf – und trägt die Tierchen gleich mit nach oben.“ Anders, wenn bald Regen kommt. Dann gibt es diese warmen Aufwinde nicht und die Tierchen fliegen tiefer. Zu Wetterboten haben sie es, anders als Schwalben, trotzdem nicht gebracht. „Die Winzlinge sieht einfach keiner“, quakte Agnes. „Die Schwalben, die ihnen nachjagen, erkennt man dagegen auch vom Boden aus.“ Darum gibt es sogar eine eigene Bauernregel. „Siehst du Schwalben niedrig fliegen, wirst du Regenwetter kriegen“, lautet sie. Eure Paula

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Samstag, 11. Juli 2026
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