Hebrontshausen – Im Tierschutzkrimi um die Wildtierauffangstation in Hebrontshausen (Kreis Freising) wurde gestern vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht verhandelt: Der Betreiber hatte gegen den Entzug der Haltererlaubnis geklagt. Erfolglos – das Gericht wies die Klage ab. Die Behörden konnten glaubhaft vermitteln, dass die Tiere in der privaten Einrichtung litten: Annähernd ohne Tageslicht und oft ohne die nötigen tierärztlichen Behandlungen seien die Tiere nicht artgerecht gehalten worden. „Hier wurden vielmehr Leiden verlängert“, sagte Ingo Schwarz vom Landratsamt. Die Behörden haben mittlerweile alle Tiere aus der Station entfernt. jct