Der neue Landtag hat insgesamt 205 Sitze. Davon entfallen 85 auf die CSU, 38 auf die Grünen, 27 auf die Freien Wähler, je 22 auf AfD und SPD sowie elf auf die FDP. Die Verteilung nach Regierungsbezirken sieht wie folgt aus: Oberbayern 69, Niederbayern 21, Oberpfalz 18, Oberfranken 18, Mittelfranken 29, Unterfranken 19, Schwaben 31. Von den 69 oberbayerischen Sitzen entfallen auf die CSU: 26 (allesamt direkt gewählt, kein Listenkandidat), Grüne 17 (davon 5 direkt, 12 Liste), FW acht (alle Liste), SPD sieben (alle Liste), FDP fünf (alle Liste) und AfD sechs (alle Liste). Welche Abgeordneten einziehen, stand gestern noch nicht fest. Das hängt davon ab, wie viele Zweitstimmen die Kandidaten außerhalb ihrer Stimmkreise in Oberbayern ergattern. Die Zweitstimmen werden mit ihren Erststimmen addiert und ergeben die Gesamtstimme, für die dann eine Rangliste erstellt wird. Bei der SPD in Oberbayern ergattern daher die sieben „Stimmenkönige“ einen Sitz. Das könnten vor allem Münchner sein. Sicher ist das nicht. Einige Stimmkreise konnten gestern schon ihre Ergebnisse an den Landeswahlleiter übermitteln – nicht jedoch München. Die Ergebnisübermittlung werde heute Nachmittag erfolgen, teilte das KVR mit. dw