BGH prüft: Leben sinnlos verlängert?

Heinz Sening war enttäuscht. Für gestern hatte er sich vom Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe ein Urteil erhofft: In der Klage gegen den ehemaligen Hausarzt seines Vaters aus Ottobrunn, der aus seiner Sicht den 82-Jährigen viel zu lange durch künstliche Ernährung am Leben hielt. Das Urteil blieb aus.

VON ANGELA WALSER

Karlsruhe – Zuletzt konnte Heinrich Sening nicht mehr sprechen und stöhnte unter Schmerzen. Trotzdem wurde der 82-jährige Münchner bis zu seinem Tod zwangsernährt. Sein Sohn Heinz findet, dass sein Vater unnötig lange leiden musste. Der 60-Jährige verklagte den Hausarzt des Vaters

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Freitag, 11. September 2026

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