von Redaktion

Neulich hat mich der Jungkater vom Bauernhof in der Nähe des Sees besucht. „Du warst unendlich lange nicht mehr auf dem Hof“, miaute er. „Wir vermissen dich und deine Geschichten.“ Darum hatte sich der Kater auf die Pfoten gemacht und war zu mir gekommen. Ich freute mich sehr – zumal ich wusste, dass der arme Kerl dem See lieber fernbleibt. Er ist nämlich fürchterlich wasserscheu. „So wie alle Katzen“, miaute er. „Da muss ich sie leider korrigieren“, unterbrach ihn die Biberin Frau Dr. Raspelzahn. „Die meisten Katzen schätzen es zwar nicht, wenn ihre Besitzer sie in die Badewanne stecken wollen.“ Es gebe aber auch Hauskatzen, die weniger wasserscheu sind. „Die Fischkatze wiederum ist sogar eine richtige Wasserratte.“ Sie lebt allerdings im fernen Asien. Bei uns kann man sie allenfalls im Zoo sehen, so auch im Tierpark Hellabrunn in München. Fischkatzen sind etwa doppelt so groß wie Hauskatzen. Ihr Fell ähnelt in Farbe und Muster dem einer Wildkatze. Wildlebende Fischkatzen sind oft an Flüssen daheim. Denn Fische sind ihre Leibspeise. Vom Ufer lauern sie den Tieren auf und holen sie mit ihren Krallen aus dem Wasser. Fischkatzen können aber auch gut schwimmen. Dazu haben sie sogar Schwimmhäute zwischen den Zehen. Eure Paula

Artikel 7 von 10