Zwei Tote beim Klettern

von Redaktion

Grainau/Oberstdorf – Eine Frau aus Baden-Württemberg ist an einem Klettersteig in Grainau (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) tödlich verunglückt. Die 63-Jährige sei während des Abstiegs am Stangensteig oberhalb der Höllentaleingangshütte unglücklich ausgerutscht und etwa 150 Meter die Felswand entlang in die Tiefe gefallen, teilten Bergwacht und Polizei mit.

Der Ehemann der Frau alarmierte daraufhin die Rettungskräfte, diese konnten bei der Verunglückten nur noch den Tod feststellen. Der Ehemann wurde zur Betreuung mit einem Rettungshubschrauber zur Bergwacht nach Grainau geflogen, der Leichnam zu Fuß ins Tal gebracht. Der Unfall ereignete sich bereits am frühen Freitagnachmittag. Wie es zu dem Absturz kam, wird laut Polizei noch ermittelt. Toni Vogg von der Bergwacht Grainau weist daraufhin, dass es fast an der gleichen Stelle vor zwei Jahren ebenfalls ein Unglück gegeben hatte.

Auch in den Allgäuer Alpen ist eine Frau in den Tod gestürzt. Die 54 Jahre alte Wanderin verlor am Samstag beim Klettern über eine mit Stahlseil gesicherte Passage am Gaisalphorn bei Oberstdorf (Landkreis Oberallgäu) den Halt und stürzte etwa 50 Meter in die Tiefe, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sie starb noch am Unfallort. Ein Rettungshubschrauber flog die Angehörigen der 54-Jährigen ins Tal, wo sie betreut wurden.  mm/lby

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