München – Die katholische Kirche befindet sich in schwierigen Zeiten: Priestermangel, Reformstreit, Glaubwürdigkeitskrise, erschreckend hohe Austrittszahlen. Das Erzbistum München und Freising will sich daher in einem neuen Strategieprozess der großen Umbruchsituation stellen. Das teilte die Pressestelle des Erzbistums gestern mit. „Kirche hat Zukunft. So wollen wir uns auch für die Zukunft aufstellen und mit einer positiven Haltung weiter vorangehen“, sagte der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, nach Informationen der Pressestelle bei einer Klausurtagung mit führenden Vertretern der Erzdiözese in München. Er beauftragte Generalvikar Christoph Klingan, den Prozess zu organisieren. Dabei soll unter anderem die Frage beantwortet werden, welche Prioritäten angesichts geringer werdender Ressourcen in personeller und materieller Hinsicht gesetzt werden sollen. Dabei soll die lokale Kraft der Pfarreien nicht geschmälert werden. cm