Empfindliche Störung

von Redaktion

Nach Unfall fahren BRB-Züge mit Verspätung

Warngau – Der jüngste Unfall am Bahnübergang von Thann bei Warngau (Kreis Miesbach) hat gravierende Auswirkungen. Nach einem Zusammenstoß eines Zuges der BRB (früher BOB) mit einem Auto war der Wagen gegen ein Schalthaus geschleudert worden. Das Haus wurde dabei demoliert. Vier Bahnübergänge sind nun – vermutlich über Monate – gestört. Gestern rückten Mitarbeiter der Bayerischen Regiobahn zu den Übergängen aus. Per Handzeichen müssen sie jetzt die Autos stoppen, wenn sich ein Zug nähert. „Dies bedeutet, dass derzeit Bahnübergänge südlich von Holzkirchen mit verminderter Geschwindigkeit angefahren werden“, erklärte die BRB. Jede Zugfahrt hat nun zehn bis 15 Minuten Verspätung.

Besonders ärgerlich: An dem Bahnübergang sind schon mehrere Unfälle passiert – der vorletzte 2018 mit einem schwer verletzten Autofahrer. Bürgermeister Klaus Thurnhuber fordert von der DB Netz, die Bahnübergänge mit Schranken auszustatten. Bis jetzt scheiterte das an Finanzierungsstreitigkeiten. Nun soll es einen neuen Anlauf geben. mar

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